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Kunstgalerie Jaime Colán

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Mythos und Natur

In der Mythologie der Inka und in vielen präkolumbianischen Kulturen Amerikas existieren verschiedene Erzählungen über die Herkunft und Entstehung ihrer Zivilisationen, in der die  Natur die Hauptrolle übernimmt. Die Natur, die Mutter aller Geschichten, repräsentiert den Anfang und das Ende. Natürliche Vorgänge der Natur wie Regen, Blitz, Donner, das Reifen der Pflanzen, etc, vor allem aber die Beobachtung von Sternen, Sonne und Mond, führen zu einer Beziehung zwischen Mensch, Natur und dem „Übernatürlichen“.

In der Andenregion besaß jeder Stamm eigene Traditionen und leitete seine Herkunft von einem Heiligen Ort, einem Heilligen Sterne oder einem Heilligen Tier her. Man verehrte Sonne und Mond als befruchtendes Paar. In diesem Kontext beanspruchten die Inkas für sich, die Söhne der Sonne zu sein. Einer der bekanntesten Mythen aus der Inkazeit stammt vom Chonisten Inca Garcilasco de la Vega. Demzufolge sollen der erste Inka Manco Capac, der Sohn der Sonne, und seine Schwester Mama Ocllo vom Sonnengott „Inti“ gesandt worden sein. Der Sonnengott gab ihnen einen goldenen Stab mit. Sie sollten ihren Wohnsitz dort gründen, wo es ihnen gelang, den Stab mit einem Schlag in die Erde zu treiben. Nach einer langen Wanderung fanden sie eine solche Stelle und gründeten dort die Stadt Qusqu (Cuzco), die nach ihrem Verständnis der „Nabel der Welt“ war.

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